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29.07.2017, 21:14 Uhr
Diskussion um die neue Kita in Herbern
CDU-Fraktion bezieht Stellung zu den ungerechtfertigten Vorwürfen
Am 31.01.2017 in der Jugend-, Sport-, Senioren und Sozialausschusssitzung (JSSSA) schlug die Verwaltung für eine schnelle Kita-Lösung in Herbern eine Bauweise in Raumelementen vor.

Ein Investorenmodell – wie in Ascheberg bei den Grashüpfern – hätte ca. 15 Monate bis zur Bezugsfertigkeit gedauert.

Weiter führte die Verwaltung aus: „Für die Modulbauweise spreche auch, dass eine Laufzeit von fünf Jahren mit dem Aufsteller vereinbart werden könne. Die Kosten für die Räume seien bei so einer Laufzeit über den Mietzins abgedeckt. Die Lösung biete Spielraum nach hinten, könne also verlängert werden. Die Module seien bautechnisch und optisch höherwertiger als eine alternative Containerlösung“.

Am 09.02.2017 in der Haupt- und Finanzausschusssitzung (HFA) wurde der Standort noch erörtert, da nach unserer Meinung die notwendige Änderung des Bebauungsplanes zu Verzögerungen am Standort „Auf den Äckeren“ führen könne. Die Verwaltung sah darin allerdings kein Problem.

Der HFA entschied sich dann einstimmig für den Standort „Auf den Äckern“. In der gleichen Sitzung wurde die Verwaltung beauftragt, für die Errichtung einer 3-Gruppen-Kita die Alternative „Raumelemente“ Auf den Äckern zu prüfen und schnellstmöglich konkrete Vorschläge zu erarbeiten.

Noch am 26.04.2017 teilte die Verwaltung öffentlich mit, „dass es laufende Gespräche mit zwei interessierten Firmen gebe, die Gebäude in Modul- oder Containerbauweise anbieten. Die Firmen könnten den Termin halten“.

Erst Ende Juni des Jahres hieß es dann seitens der Verwaltung, dass es keine Modulbauelemente mehr gäbe und Container nur für längere Laufzeiten.

Auf Druck der Politik, mit Unterstützung der CDU-Fraktion, die auch Angebote für Container einholte, wurde dann am 13.07.2017, in der letzten Ratssitzung vor der Sommerpause, wieder einstimmig (!!) entschieden, umgehend eine 3-Gruppen-Kita in Containerbauweise „Auf den Äckern“ für 5 Jahre zu errichten.

Es trifft zu, dass sich die CDU sofort für eine Übergangslösung „Auf den Äckern“ eingesetzt hat. Aus gutem Grund!

Schließlich ist bekannt, dass die Profilschule ab Sommer 2018 die Schule ganz am Standort in Ascheberg konzentrieren möchte. So wäre dann das Fontane-Schulgebäude in Herbern frei. Was soll mit diesem freien großen freien Gebäude dann geschehen? Schließlich entstehen durch diesen Gebäudeleerstand Kosten durch Abschreibung und Unterhaltung in Höhe von jährl. ca. 160.000 EUR.

Kita-Räume in einer ehemaligen Schule bedeuten auch kein Provisorium. Dies gibt es längt in anderen Gemeinden des Kreises.

Wir von der CDU-Fraktion betrachten das Ganze – auch leer stehenden Schulraum.

aktualisiert von Andreas Groß, 01.09.2017, 23:29 Uhr
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