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27.06.2019, 10:16 Uhr
Klima- und Umweltschutz in der Gemeinde Ascheberg - Klimaoffensive
Beschlußvorschlag der CDU-Fraktion im Gemeinderat
Für die CDU-Fraktion ist es nicht zielführend, den Klimanotstand auszurufen.
Bei allen Entscheidungen der Gemeinde müssen wir den Klimaschutz wesentlich berücksichtigen und das haben wir in den letzten Jahren als CDU auch getan.. . Wir befürworten einen systemischen Ansatz, um unsere verstärkte Klimaoffensive weiter umzusetzen.

Der Bürgermeister wird beauftragt, das integrierte Klimaschutzkonzept der Gemeinde Ascheberg auf der Basis des aktuellen Status quo fortzuschreiben.

Dieses Konzept soll um den Bereich Umweltschutz erweitert werden.

Weiterhin soll die Bevölkerung durch regelmäßige Klima- und Umweltschutzforen zu unterschiedlichen Teilaspekten aktiv beteiligt werden. Hieraus können zukünftig Impulse für die Weiterentwicklung des Klima- und Umweltschutzkonzeptes erwachsen.

Der Bürgermeister wird ebenso beauftragt, mit anderen Gemeinden des Kreises Coesfeld das Programm für „Artenvielfalt“ zu erweitern – ähnlich dem Projekt im Kreis Warendorf (Drensteinfurt mit 7 weiteren Gemeinden) 8Plus-VITAL.NRW oder weitere Fördermöglichkeiten zu eruieren.

Außerdem regen wir eine unabhängige Beratung zur Nutzung regenerativer Energien an.

Der Bürgermeister wird weiterhin beauftragt, die Öffentlichkeitsarbeit in diesem Bereich zu verstärken, auch unter Nutzung der „neuen“ Medien. Dazu gehört für uns auch das Beifügen von z.B. Flyern bei gemeindlicher Post.

 

Begründung:

Für die CDU-Fraktion ist es nicht zielführend, den Klimanotstand auszurufen.

Dies betrifft alle Entscheidungen wie z.B. die Schaffung von Arbeitsplätzen, von neuen Wohnbauflächen u.a. Ziel unseres Antrages soll eine größere Klimaresilienz (-Robustheit) in unserer Gemeinde sein.

Für uns als CDU ist die „Bewahrung der Schöpfung“ immer Auftrag bzw. Verpflichtung.

Zur verstärkten Öffentlichkeitsarbeit gehört für uns z.B. ein Link auf der Homepage der Gemeinde mit „aktuellen Klima- und Umweltschutzhinweisen und -Nachrichten“. Diese könnten auch bei fast allen Infos der Gemeinde mit versandt werden.

 

In diesem Zusammenhang weist die CDU auf ihre Initiativen/Anträge in den letzten Jahren hin:

CDU-Antrag im Umweltausschuss – „Ascheberg blüht“, zur Förderung der Artenvielfalt,

Vorschläge zur Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs in der Gemeinde,

Schaffung weiterer Wohnbaupotentiale durch Nachverdichtung von älteren Wohngebieten,

Schaffung von zusätzlichen Radwegen (Bürgerradweg zum Bahnhof Mersch in Herbern und Radweg an der Nordkirchener Straße in Ascheberg),

naturnahe Gestaltung von Vorgärten,

Beitritt der Gemeinde zum Trägerverein des Biologischen Zentrums in Lüdinghausen,

Einführung des Olfener Modells bei der Beförderung von Schülerinnen und Schülern,

Solarbürgeranlagen auf gemeindeeigenen Dächern (mit der UWG),

sowie zahlreiche Infoveranstaltungen zu diesem Themenbereich,

ebenso der seit über 20 Jahren von der CDU organisierte Warentauschtag – als Gegenentwurf zur Wegwerfgesellschaft und i.S. von Nachhaltigkeit.

 

Weiterhin zu nennen ist die gemeindliche Unterstützung des SV Herbern bei der Umrüstung des Fluchtlichts auf LED-Technik; ebenso die energetische Sanierung nahezu aller gemeindeeigenen Gebäude in den letzten Jahren, bis zur Erneuerung der Heizungsanlage im Schwimmbad in Herbern.

Aber auch bauliche Aktivitäten wie die Deipe Wiese in Davensberg oder das neue vergrößerte Regenrückhaltebecken an dem neuen Gewerbegebiet Südkamp in Herbern sind in diesem Sinne zu betrachten.
aktualisiert von Andreas Groß, 27.06.2019, 10:19 Uhr
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