18.07.2020

„Das ganze Dorf im Blick behalten“

CDU setzt sich weiter für ein schlüssiges Gesamtkonzept für den Herberner Dorfkern ein 

Seit Jahren verfolgt die CDU konsequent den Plan, im Bereich zwischen  der Marienschule und der Theodor-Fontane-Schule verschiedene Bildungs-, Kultur- und Indoor-Sportangebote für alle Bürgerinnen und Bürger zu bündeln und zu konzentrieren. Klares Ziel dabei: Einen einzigartigen Raum für Herbern und mit der erweiterten Aula auch für die gesamte Gemeinde zu schaffen. 

„Der erste Schritt war der von der CDU initiierte und gegen manchen politischen Widerstand durchgesetzte Sanierung und Erweiterung der Schulaula in Herbern. Hier liegt zurzeit alles im Zeitplan. Jeder kann sich vor Ort von dem Baufortschritt überzeugen,“ berichtet CDU-Ratskandidat Thomas Franzke. „Nach der anstehenden Konzentration der Profilschule am Standort Ascheberg, wird dann in einem nächsten Schritt die Grundschule in das Gebäude der Profilschule am Standort Herbern (Theodor-Fontane-Schule) umziehen. Das Gebäude der Marienschule bleibt dabei auf jeden Fall erhalten.“

„Die derzeit aufkommenden Forderungen nach einem Abriss der angrenzenden Turnhalle kann jetzt aber kein Thema sein. Das erst im letzten Jahr im Rat einstimmig beschlossene Sportstättenkonzept für die Gemeinde zeigt, dass die Turnhalle an der Altenhammstraße dem derzeitigen Bedarf genügt. Zurzeit liegt hier die Auslastungsquote bei ca. 80 %. Vielmehr müssen wir also dafür sorgen, dass die Turnhalle auch weiterhin den sich ändernden Bedürfnissen der Sportlerinnen und Sportlern Rechnung trägt. Gerade in Krisenzeiten, wie wir sie zurzeit durchleben, müssen wir unsere finanziellen Mittel sorgsam und zielführend einsetzen,“ macht der CDU-Ortsvorsitzende Johannes Wienecke deutlich. „Zur Entlastung der zukünftigen Parksituation an der Schulaula können wir uns eine passende Multifunktionsfläche zwischen Westerteich und Schützenplatz vorstellen.“

Die geplanten Maßnahmen im Ortskern von Herbern werden auch Änderungen beim Verkehr nach sich ziehen, dieser Problematik sind sich auch die CDU-Vertreter bewusst. „Was wir gerade mit Blick auf die zukünftigen Verkehrsströme in unseren Ort brauchen sind keine punktuellen Lösungsversuche, sondern einen ganzheitlichen Ansatz für das gesamte Dorf,“ findet Franzke. „Ein wichtiges Instrument für die zukünftige Verkehrsplanung könnte die vom Fachbereichsleiter für Ordnung und Soziales Thomas Stohldreier, der auch unser Bürgermeisterkandidat ist, initiierte große Mobilitätsumfrage sein, die noch vor den Herbstferien anlaufen wird und Aufschlüsse darüber liefern soll, wie es aktuell im Bereich der Mobilität bei uns in der Gemeinde läuft und was sich verbessern muss.  Für die derzeitige besondere Situation auf der Altenhammstraße ist der von der Gemeindeverwaltung geplante Workshop sehr wichtig. Aber ein solcher Workshop muss allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern offen stehen, nur so erhalten wir ein möglichst repräsentatives Stimmungsbild. Gerade unter Corona-Bedingungen muss das sorgfältig vorbereitet werden, damit keine Gesundheitsgefahren für die Menschen entstehen.“

Für Franzke ist dabei klar, dass den Bewohnern der Altenhammstraße keine Luftschlösser versprochen werden dürfen. „So ist zum Beispiel eine zusätzliche Zufahrt zum Neuenhamm derzeit praktisch einfach grundstückstechnisch nicht umsetzbar. Wir setzen uns daher zwecks Entlastung der Altenhammstraße auch weiter für eine entsprechende Ertüchtigung des Haselbüschken ein. In Verbindung mit einem aus unserer Sicht notwendigen Kreisverkehr an der Werner Straße, der den Verkehr aus Richtung Werne am südlichen Ortseingang ausbremsen und den Verkehrsfluss in Richtung Wessel/Stockum-Horst verbessern würde, könnten wir so eine ganzheitliche Lösung für unser Dorf schaffen.“

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