19.02.2021

Weiterhin die richtigen Weichen stellen

CDU startet mit zwei Anträgen in die erste Sitzung des neuen Nachhaltigkeitsausschusses

Am kommenden Dienstag, dem 23. Februar, wird der von der CDU initiierte Nachhalitgkeits- und Mobilitätsausschuss zum ersten Mal seine Arbeit in der Gemeinde aufnehmen. Gleich zu Beginn haben die heimischen Christdemokraten zwei Anträge für diese Prämiere vorbereitet. 

„Bei der Gestaltung des klimafreundlichen Aschebergs der Zukunft sind wir alle gefragt: Bürgerinnen und Bürger, Verwaltung, Parteien, Unternehmen, Vereine und Initiativen. Das haben wir schon in den letzten Jahren gesagt und mit unseren Anträgen wollen wir diese Worte weiter mit Leben füllen“, begründet Gisela Lamkowsky, die Sprecherin der CDU im Nachhaltigkeitsausschuss, das Vorgehen. „So stößt zum Beispiel das Klimaforum “Nachhaltiges DAH“ auf großes Interesse in unserer Gemeinde, und viele gute Projekte  und  Ideen  werden dort diskutiert  und  angestoßen.  Wir unterstützen daher den Vorschlag der Verwaltung, für die Umsetzung dieser Projekte und Ideen 62.000 € bereitzustellen.“

Über das Klimaforum hinaus würden sich aber viele  Menschen  in der  Gemeinde  für die Themen Klima-, Umwelt- und Naturschutz sowie für Nachhaltigkeit im Ganzen engagieren. Dieses Engagement  erfolge  in vielfältigster Form z.B.  in  Kitas,  Schulen,  Jugendorganisationen  und anderen Vereinen.

„Auch diese Art von Engagement,  gelebter  Nachhaltigkeit, lebendigen  Klimaschutz  und  Partizipation  durch  Engagement  muss hier bei uns vor Ort finanziell unterstützt werden!  Wir haben daher beantragt zusätzliche Haushaltsmittel in Höhe von  30.000  €  für Nachhaltigkeitsprojekte außerhalb  des  formellen  Rahmens  des  Klimaforums „Nachhaltiges DAH“ Kitas, Schulen, Jugendorganisationen und Vereinen zur Verfügung zu stellen“, erklärt Lamkowsky.

In einem weiteren Antrag spricht sich die CDU–Fraktion  dafür  aus,  die  Friedhofsplanung  der  Gemeinde weiterzuentwickeln. 

Diese Planungen würden für Ascheberg und Herbern nun schon einige Zeit zurück liegen und in der Zwischenzeit habe sich auch das Bestattungsverhalten der Bürgerinnen und Bürger erheblich verändert, begründet die CDU ihren Antrag.

„Die Zahl  der  Familiengruften,  die  von  Kindern  und  Angehörigen  verantwortlich  gepflegt werden, nimmt ab, und Urnengrabfelder werden immer mehr nachgefragt. Hintergrund  ist,  dass  ältere  Menschen  die  aufwendige  Grabpflege  ihren  Kindern  und Angehörigen  nicht  mehr  zumuten  wollen  und  nach  weniger  pflegeaufwendigen

Bestattungsformen suchen“, führt Hildegard Kuhlmann, Sachkundige Bürgerin der CDU, aus. „Auch in unserer Gemeinde ist dieses veränderte Bestattungsverhalten zu beobachten. Als  ersten  Schritt  möchten  wir  daher  den  Runden  Tisch  „Friedhofsplanung“ wiedereinberufen  und  auf  diese  Weise  das  Know-how  vor  Ort  einbinden,  denn  der Friedhof geht alle Bürgerinnen und Bürger an.“

„Ziel  ist es,  zum  einen  den  zunehmenden  Wünschen  der Bevölkerung  nach  vielfältigen  Bestattungsformen  –  wie  bisher  auch  schon  – nachzukommen  und  zum  anderen  unsere  gemeindlichen  Friedhöfe  zu  ökologisch wertvollen Bereichen mit hohem Aufenthaltscharakter weiterzuentwickeln“, unterstreicht Kuhlmann abschließend die Bedeutung der Friedhöfe für den Dorfcharakter. 

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