20.08.2021

Abgeordneter erlebt viel Mut und Engagement in Ascheberg

Henrichmann: „Politik muss den Menschen etwas zutrauen“

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Viele Menschen mit Mut und Engagement traf der Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann bei seiner Sommertour durch Ascheberg: Cathrin und Thorsten Fischer, die in der Pandemie ihr Autohaus gründeten, drei Generationen der Familie Bonkhoff, die sich mit Biofleisch, Wild und Weidehaltung eine Nische eröffnet haben, und Martina Eissa, die viele Jahre die Übermittagsbetreuung in Davensberg leitete. „Politik muss und kann den Menschen etwas zutrauen“, stellte Henrichmann fest. Mit mehr Freiheiten ließen sich Herausforderungen viel besser meistern als mit Gängelung, Verboten und Belastungen, so das Fazit des CDU-Politikers. 

Vor einem dreiviertel Jahr übernahmen Cathrin und Thorsten Fischer das Autohaus der Familie Hollenhorst. „Eine mutige Entscheidung“, meinte Henrichmann angesichts des damaligen Lockdowns. Trotz Pandemie dachte das Ehepaar aber nicht an einen Rückzieher. Im Gegenteil: Sechs Beschäftigte zählt der Betrieb mittlerweile, darunter zwei Auszubildende. Bemerkenswert fand der CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Maximilian Sandhowe, wie gut das Unternehmen in Ascheberg angekommen ist. Der Fußballverein erhielt Trikots, einem Altenheim spendierten die Fischers einen Defibrillator. „Wir sind hier aber auch sehr gut aufgenommen worden und haben in der Verwaltung immer offene Türen gefunden“, betonten sie.

Neues wagt auch die Familie Bonkhoff. „Wir sind der erste Betrieb in Nordrhein-Westfalen, der eine teilmobile Schlachtung anbietet“, erklärte Klaus Bonkhoff junior. Die Tiere werden dabei auf dem Hof betäubt, sie müssen nicht lange transportiert werden und haben weniger Stress. Das Unternehmen sieht sich als Dienstleister für Direktvermarkter in der Landwirtschaft, hat zudem mit „Bonkhoff’s Davert Meat“ eine eigene Marke geschaffen. Bonkhoff setzt auf Regionalität und lässt zum Beispiel am Rande Aschebergs eine seltene Rinderrasse weiden. „Wir müssen uns abheben von den Großen“, betonte Theodor Bonkhoff.

In Davensberg sprach Henrichmann mit Vertretern des Fördervereins „Die kleine Raupe“ und mit Martina Eissa. Die CDU dankte ihr für die 24 Jahre, die sie sich im Verein für Übermittagsbetreuung engagierte, die allermeiste Zeit davon als Vorsitzende. Mit der Einführung der Offenen Ganztagsschule gibt der Verein zwar die Kinderbetreuung in den Schulen ab. Doch weitere Projekte in der Kulturarbeit mit Kindern und in der Hilfe für Flüchtlingskinder sind längst umgesetzt. „Anpacken und Machen, das ist genau die Haltung, die wir angesichts der großen Herausforderungen brauchen“, meinte der Abgeordnete anerkennend.

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