26.08.2021

„Sicher durch die kalte Jahreszeit“

CDU spricht sich für einen Testlauf mit mobilen Luftfiltern an den Grundschulen aus

Das Schuljahr 2021/2022 hat begonnen und das zunächst weiter unter Corona-Bedingungen. Grundsätzlich gilt, dass auch dieses Schuljahr so beginnen wird, wie das alte aufgehört hat: mit Präsenzunterricht in vollem Umfang seit dem 18. August, zwei Corona-Tests pro Woche für alle ungeimpften Personen sowie zuerst noch mit Maske im Unterricht und ohne Maske auf den Schulhöfen. 

„Die Schulen in der Gemeinde Ascheberg sind sichere Orte für unsere Kinder – dazu hat maßgeblich das bisherige gute Zusammenspiel zwischen Politik, Verwaltung und den Schulleitungen beigetragen“, erklärt die schulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Maria Schulte-Loh.

„Die Sorgen der Eltern vor dem Herbst können wir dabei gut verstehen. Auch wir wollen einen möglichst sicheren Schulbetrieb. Unverzichtbar bleiben dafür Testen, Maskentragen und regelmäßiges Lüften“, führt Maximilian Sandhowe, Mitglied des Schulausschusses, weiter aus. „Vor dem Hintergrund der neuen Empfehlung der Ständigen Impfkommission, die sich nun für Corona-Impfungen für alle Kinder und Jugendlichen ab 12 Jahren ausspricht, hat die Landesregierung erst kürzlich ein niedrigschwelliges Impfangebot für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II angekündigt. Dieser Schritt ist sehr zu begrüßen. Nach Auskunft des RKI  belegen die aktuellen Zulassungs- und Beobachtungsstudien nämlich, dass eine Corona-Impfung nicht nur einen schweren Krankheitsverlauf verhindert, sondern auch die Verbreitung des Virus deutlich reduziert.“

Das Fortschreiten der Impfkampagne in der Gruppe der 12-17 Jährigen sei daher auch ein wichtiger Baustein zur Aufrechterhaltung des Präsenzbetriebs an den Schulen. Mit einer Erstimpfquote von knapp 35 Prozent und einer Zweitimpfquote von circa 22 Prozent in dieser Altersgruppe sei man in NRW auf einem guten Weg, so Sandhowe weiter.

„Wir müssen aber auch die besondere Situation der unter 12-jährigen Schülerinnen und Schüler, die auf absehbare Zeit keine Möglichkeit des Impfangebots erhalten werden, im Blick behalten. Zusammen mit den bewährten und weiterhin unverzichtbaren Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen und den von der Verwaltung zur Verfügung gestellten CO2-Messgeräten könnten so gerade an unseren Grundschulen mobile Luftfiltergeräte einen zusätzlichen Beitrag zur Sicherung des Präsenzunterrichts leisten“, formulierten Katrin Freisfeld und Stefan Häckel, als Sachkundige Bürger der CDU-Fraktion im Schulausschuss und aktuelle Elternpflegschaftsvorsitzende, den Wunsch vieler Eltern. „Als CDU regen wir daher an einige Luftfilter als Testgeräte für unsere Grundschulen anzuschaffen. Auf diese Weise könnten sich Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern, Verwaltung und Politik selbst ein Bild vom Nutzen dieser Geräte machen. Wir sollten unseren Kindern ermöglichen unter nahezu normalen Bedingungen und natürlich mit größtmöglicher Sicherheit einen guten Schulalltag zu erleben – ein jedes Mehr an Sicherheit ist dabei hilfreich.“ 

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