CDU Gemeindeverband Ascheberg-Herbern-Davensberg
Gemeinsam #anpacken für unsere Heimat

RB 89 Hamm - Münster - Rheine - Welche Pläne verfolgt der NWL?

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

sehr geehrter Herr Greive,

die CDU-Fraktion im Rat der Gemeinde Ascheberg beantragt, zur nächsten Sitzung des Nachhaltigkeits- und Mobilitätsausschusses den im Betreff genannten Tagesordnungspunkt auf die Tagesordnung zu setzen. Die CDU-Fraktion formuliert zu diesem Tagesordnungspunkt den folgenden

Beschlussvorschlag:

Die Verwaltung lädt zu einer der nächstmöglichen Sitzung des Nachhaltigkeits- und Mobilitätsausschusses Vertreter des Zweckverbandes Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) ein, um über die derzeitige Situation der Eurobahn zu informieren und darüber, wie das Angebot u.a. bei der der RB89 Hamm-Münster-Rheine perspektivisch wieder ausgebaut werden soll.

Begründung:

Die Gemeinde Ascheberg hat zusammen mit dem Kreis Coesfeld in den letzten Jahren große, vor allem auch finanzielle, Anstrengungen unternommen, um das ÖPNV-Angebot für unsere Bürgerinnen und Bürger nachhaltig zu verbessern.

Ein wesentlicher Ansatz hierfür ist die Ausweitung des ÖPNV-Angebots auf den ehemaligen Linien T12 und T54 – heute besser bekannt als K10 in Herbern zum Bahnhof Mersch und R66 von Ascheberg nach Lüdinghausen aber vor allem zum Bahnhof in Drensteinfurt.

Ziel war es auf durch eine Anbindung an starke Achsen unseren ÖPNV zukunftsfähig aufzustellen. Mit einer gleichzeitigen Erweiterung der Fahrzeiten in den Stoßzeiten für Pendler oder auch einer bequemen Fahrkartenbestellung wurde so für viele Menschen in unserer Gemeinde eine echte Alterative zum Auto geschaffen.

Ende Januar hatte der NWL nun angekündigt, dass insbesondere wegen des anhaltenden Fachkräftemangels in der Nahverkehrsbranche das Angebot der RB89 Hamm – Münster – Rheine ab dem 01. März 2025 reduziert werden muss. Ab dann fährt die RB 89 außerhalb der stark nachgefragten Zeit zunächst nur noch im 60-Minuten-Takt. Gleichzeitig stellt die Linie RE 7 bereits ab ca. 21 Uhr ihren Betrieb ein. Zwischen Hamm und Münster stellt zu diesen Zeiten dann die RB 89 ein stündliches Grundangebot sicher. Statt drei Verbindungen pro Stunde gibt es damit künftig nur noch zwei.

Zwar ist damit das Angebot immer noch besser als das der RB 50 Münster – Lünen in Ascheberg und Davensberg, dennoch kann aus unserer Sicht eine zunehmende Verschlechterung des Bahn-Angebots die Attraktivität der neuen K10 und R66, die sich beide zurzeit in einer Probephase befinden, für die Bürgerinnen und Bürger beeinträchtigen.

Vor diesem Hintergrund halten wir es als CDU-Fraktion für angebracht, Vertreter des Zweckverbandes Nahverkehr Westfalen-Lippe in den zuständigen Ausschuss einzuladen, um über die derzeitige Situation und mögliche Lösungsansätze zur schnellstmöglichen Wiederherstellung des ursprünglichen Fahrplans zu kommen.